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Definition der Arthrose des Kniegelenkes

 

Veränderungen des Gelenkknorpels, des Gelenkknochens und der Weichteilstrukturen im Kniegelenk sind im Laufe des Lebens physiologisch und haben keinen Krankheitswert. Erst wenn es durch Unfälle oder anlagebedingt zu einer deutlich beschleunigten Zunahme dieser Veränderungen kommt können sie als pathologisch klassifiziert werden. Veränderungen der Knochenstruktur stellen sich typischerweise im Röntgen dar.

 

Erst wenn es zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen kommt die zu einem Versagen der Gelenkfunktion führen und sich gleichzeitig im Röntgenbild  knöcherne Veränderungen zeigen, die deutlich über der Norm liegen, kann die Diagnose einer Arthrose des Kniegelenkes gestellt werden. 

 

Knorpelschäden oder Meniskusschäden (die nur in der MRT oder der Arthro-CT diagnostiziert werden können) ohne deutlich über der Altersnorm liegenden ossären Veränderungen rechtfertigen nicht die Diagnose einer Arthrose.

 

Prof. Dr. med. Stefan Hinterwimmer (Vorsitz des AGA-Knie-Arthrose-Komitees)

Prof. Dr. med. Stephan Vogt (stellv. Vorsitz des AGA-Knie-Knorpel/Meniskus-Komitees)

 

Sehen Sie hier: 

Arthroskopie bei Gonarthrose - Eine Handlungsempfehlung für Ärztinnen und Ärzte

 

 

 

 

 

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