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Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie
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AGA- Students zu Gast im ArthroLab


Ende Januar 2011 hatten sieben "AGA-Students", die ehemals beim innovativen gleichnamigen Kongress teilnehmen durften,  die einmalige Gelegenheit einen Tag im ArthroLab der Firma Arthrex in München zu verbringen. Ein vielversprechender Tag wartete auf die kleine Gruppe interessierter Studenten. Das Programm war vollbepackt mit unzähligen Gelegenheiten medizinische Eingriffe zu üben und verschiedenen Techniken rund um die Arthoskopie kennenzulernen. Am Vormittag trafen die jungen Mediziner die extra aus Berlin, München, Leipzig und Regensburg anreisten im ArthroLab ein, um in einer kleinen kennen lern Runde alles über das Programm sowie die Instruktoren zu erfahren. Im Anschluss daran machte man sich sofort auf in das Labor, welches man wie im wahren Klinikalltag auch nur mit entsprechender OP-Kleidung betreten durfte und schon beim Anblick der Geräte und innovativen Einrichtung auf einen aufregenden Tag hoffen konnte. Neben den Studenten waren natürlich auch Ärzte aus der ganzen Welt vertreten, denen wie ihren jungen Kollegen, die Besonderheit dieses Labors zu Nutze wurde (Abb. 1: AGA-Students mit dem Instruktor Herr Ergert).


Der Vormittag beinhaltete den Programmpunkt "Kniegelenk" und begann mit der Vermittlung diverser Nahttechniken bei Meniskusverletzungen, wie der All-Inside Meniskusnaht oder der Inside-Out Nahttechnik, um nur zwei Beispiele daraus zu nennen und beinhaltete ebenso die Einführung, Demonstration und Orientierung am Kniemodel in Theorie und Praxis. Jeder der Teilnehmer konnte an den vorhandenen Arbeitsplätzen selbst Hand anlegen und sich mit der Technik vertraut machen. Dadurch gelang es ihnen einen ersten Eindruck von der Handhabung der Gerätschaften zu bekommen. Zum weiteren Verlauf des Vormittags gehörte auch das Thema "VKB-Rekonstruktion" und war Teil der ersten Hälfte der Veranstaltung. Der Eingriff wurde wie in der Klinik zuerst erläutert und anhand von Operationsbroschüren besprochen und in Folge am Model umgesetzt. Die Studenten konnten die vorher erläuterten Nahttechniken üben und die Kreuzbandmodelle mit Nähten fixieren um so ein einsatzfähiges Präparat erstellen zu können, welches dann  mit einem Tightrope implantiert wurde. (Abb. 2: AGA-Students bei der VKB-Rekonstruktion).

 

 

 

Ein weiteres wichtiges Thema welches es nach einer kurzen Mittagspause noch zu behandeln galt, war das Schultermodel. Auch hier standen wieder einige Tagesordnungspunkte fest. Es ging los mit der Markierung von Landmarken auf dem Modell, was das Einzeichnen von ACG-Gelenk, Akromion und Schulterdach, sowie das Auffinden des Softspots bedeutete. Daraufhin konnte über den posterioren Zugang der Einblick in das Gelenk geschaffen werden. Somit war es den Studenten möglich sich eine gute Orientierung zu verschaffen und die Besonderheiten dieses Gelenks noch expliziter kennenzulernen. Der besondere Arbeitsauftrag bestand zunächst in der Ablösung der Labrums und der anschließenden Refixation mit Fadenschlinge und Fadenanker über zwei Arbeitsportale hinweg. Erstmals wurde den Studenten am Übungsobjekt deutlich wie schwierig es ist, sich in einem dreidimensionalen Model zu bewegen, dass eben zweidimensional visualisiert wird  (Abb. 3: AGA-Students bei der Markierung der Landmarken).


Der aufregende Tag fand seinen Abschluss in der Anwendung verschiedener Fixationstechniken und der Erläuterung unterschiedlichster Instrumente und Materialien die genau charakterisiert und dann am Modell für Rotatorenmanschettenrupturen angewandt wurden.

 

 

 

 

 

 


Dies war für alle AGA-Students ein einmaliger, interessanter und lehrreicher Tag, der Dank Herrn Ergert und der Firma Arthrex zustande kommen konnte. Selbst die lange Anreise aus Berlin, so eine Studentin im Gespräch, habe sich auf jeden Fall gelohnt und würde sich jedes mal wieder lohnen.

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