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Bericht vom 4. Tübinger Arthroskopie Symposium Knie von 18. und 19. März 2016

 

PD Dr. Atesch Ali Reza Ateschrang ermöglichte einigen  AGA-Studenten den kostenfreien Zugang

zum 4. Tübinger Arthroskopie Symposium Knie von 18. und 19. März 2016.

 

Der theoretische Teil des Symposiums begann mit interessanten Vorträgen rund um das Kniegelenk. Besonders studentenfreundlich war der Vortrag von Herrn Dr. Jan von Recum, in welchem er die Anatomie, funktionelle Besonderheiten und grundlegende Behandlunsgprinzipien

der Menisken erläuterte..

 

Weiterhin ist mir persönlich besonders der Vortrag von Herrn Dr. Nakayama aus Japan im Gedächtnis geblieben, der von seinen Erfahrungen mit der Double-Bundle Technik und den möglichen Vorteilen berichtete.

 

Ein weiteres Highlight war natürlich die von Herrn PD Dr. med. Ateschrang durchgeführte Live-OP, die unter Moderation von Herrn Dr. Kohl in den Hörsaal übertragen wurde.

 

 

Als spannenden Abschluss des Tages bot uns Herr PD Dr. Florian Elser Einblicke in seine Arbeit als Mannschaftsarzt beim FC Augsburg und zeigte damit nur eine weitere Facette des abwechslungsreichen Fachgebietes Orthopädie und Sportmedizin.

 

 

 

Am Samstag, den 19.03.16, ging es dann mit den Workshops weiter. In der modernen und für die Lehre idealen Anatomie der Universität Tübingen konnten wir Studenten uns zu einzelnen Instruktoren dazu gesellen und an den Knien von Körperspendern arthroskopische Techniken erlernen.  

 

Unter Anleitung von zwei Instruktoren durften wir Studenten selbst die arthroskopischen Zugänge für die Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes setzen und erhielten auch eine Einweisung in die systematische arthroskopische Beurteilung des Kniegelenks durch Herrn Dr. Doebele.

 

Diesen „Rundgang“ durch’s Knie durften wir dann auch gleich selbst einmal ausprobieren. Herr Dr. Nakayama zeigte uns dann als Experte auf diesem Gebiet die Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes aus der Sehne des M. semitendinosus und berichtete von den Herausforderungen, an besonders kleinen Knien arthroskopisch zu arbeiten. Bei der Herstellung des Transplantats durften wir selbst Hand anlegen und die Sehen entsprechend vernähen. Die Instruktoren fixierten das Transplantat anschließend mit zwei verschiedenen Techniken an Femur und Tibia und erläuterten dabei die Vorteile der Verfahren. 

 

Nach einer kurzen Stärkung in der Mittagspause, bei der wir Studenten uns gegenseitig unsere verschiedenen Erfahrungen im Studium uns unsere beruflichen Perspektiven austauschen konnten, konnten wir noch Zeuge einer Meniskusresektion bei irreparablem, länger bestehenden Korbhenkelriss in der weißen Zone des Meniskus beobachten.

 

Alles in allem habe ich auf dem Symposium enorm viel lernen dürfen sowie nette Kontakte geknüpft.

Vielen Dank an PD Dr. Ateschrang und an alle Instruktoren für diese lehrreiche Veranstaltung.

Ich freue mich dementsprechend bereits sehr auf das nächste Symposium zum Thema Schulter im Mai! 

 

Lena Machetanz

AGA-Studentin

LMU-München

 

 

 

 

 

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