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Bericht vom SICOT International Orthopaedics Specialized Knee Surgery und dem 23rd SICOT Trainees Meeting von 30.6.-2.7.2016 in Würzburg

 

Die SICOT International Orthopaedics Specialized Knee Surgery Konferenz fand dieses Jahr zusammen mit dem 23. SICOT Trainees Meeting im Tageszentrum der Festung Marienberg in Würzburg statt.

 

Vorweg möchte wir uns herzlich bei Prof. Dr. med, Maximilian Rudert,

Prof. Dr. med. Rüdiger von Eisenhart-Rothe und PD Dr. med. Robert Hube bedanken, die uns fünf AGA-Studenten den kostenfreien Zugang zu dieser hochkarätigen Konferenz ermöglicht haben.

 

 

Am Donnerstagmorgen begrüßte Prof. Dr. Matthias Frosch, Dekan der med. Fakultät und Prof. Dr. med. Maximilian Rudert die internationalen Teilnehmer mit einleitenden Worten unter anderem über die Entdeckung der Röntgenstrahlen, die Entstehung der Orthopädie am Standort Würzburg und dem 100-jährigen Jubiläum der Orthopädischen Klinik König-Ludwig-Haus, Lehrstuhl für Orthopädie der Universität Würzburg.

 

Die Konferenz war klar strukturiert und erstreckte sich über drei Tage. Am ersten Tag konnten in mehreren Sitzungen Themen über Knorpelschäden, Meniskus- und Bandverletzungen und patellofemorale Instabilität besucht werden.

 

Neben den wissenschaftlichen Vorträgen bestand jederzeit die Möglichkeit die praktisch orientierten Vorträge im Rahmen des SICOT Trainees Meeting zu besuchen.

 

Besonders einprägsam am ersten Seminartag war der Vortrag von Dr. Freddie Fu, Spezialist für Vordere Kreuzbandrupturen aus Pittsburgh USA. Dr. Freddie Fu lag es besonders am Herzen, dass die Teilnehmer die Anatomie anhand der Natur und ihrer Funktion verstehen. So untersuchte er zum Beispiel die Kniegelenke von lebenden und toten Tieren. Dabei stellte er fest, dass unterschiedliche anatomische Varianten unterschiedlichen Funktionen dienen, und zog seine Rückschlüsse auf den Menschen. Dabei legt er einen besonderen Stellenwert auf die patientenindividualisierte VKB-Rekonstruktion.

 

Ein weiteres Highlight war der mitreißende Vortrag von Roy Sheppard zum Thema „Build your Reputation… and they will come.“ Neben wertvollen Tipps zur späteren Karriere und und die Bedeutung von Kontakten, durften alle, die es bisher noch nicht kannten, selbst miterleben wie die „Six Degress of Seperation“ funktionieren. Diese Theorie beschreibt, dass jeder Mensch zu einem anderen über nicht mehr als fünf andere verbunden ist. Und so wurden noch während des Vortrages schnell neue und interessante Kontakte geknüpft.

 

Der zweite Tag beschäftigte sich primär mit dem Thema Endoprothetik, der Implantion von primären Prothesen, aber auf von patientenindividualisierten und computernavigierten Prothesen.

 

Am Nachmittag bestand dann für uns Studenten die Möglichkeit Dank der Bereitstellung durch die Fa. Karl Storz und das König Ludwig Haus, unter der Leitung von Dr. Reppenhangen an zwei Athroskopiesimulatoren unser Geschick beim Arthroskopieren zu üben und zu vertiefen. Hierbei durften wir neben den Trainees verschiedene Einstellungen und Schwierigkeitsgrade ausprobieren, vom diagnostischen Rundgang bis hin zur simulierten Meniskusresektion.

 

                                   

                                   

 

Nach einigen weiteren spannenden Vorträgen konnte ein Teil von uns am Gesellschaftsabend im Bürgerbräu in Würzburg dem Tag ausklingen lassen.

 

Der letzte Tag bot uns dann noch abschließend einige spannende Vorträge zum Thema Frakturen rund um das Kniegelenk, periprothetische Frakturen und Knieendoprothesenwechsel.

 

                            

                           Gruppenfoto der AGA-Studenten mit dem Vorsitzenden Prof. Rudert (Würzburg) und den Mentoren

                           PD Dr. Barthel, Dr. Reppenhagen (alle Würzburg), sowie Dr. Fu (Pittsburgh/USA).

 

  Alexander Damm  

  Kristina Götz

 

(AGA Studenten Würzburg)

 

 

 

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