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Bericht vom Regensburger Symposium TIRM von 25.-26. November 2016

 

Vom 25.-26. November 2016 fand das Regensburger Symposium „Translation in Regenerative Medicine (TIRM)“ im Businessclub der hochmodernen Continentalarena Regensburg statt.

 

Professor Dr. Peter Angele ermöglichte hierbei den kostenlosen Zugang für uns AGA-Studenten.

 

Wissenschaftlich geleitet wurde dieses Symposium von Prof. Angele, Prof. Docheva und Prof. Grässel. Thema dieser Veranstaltung war die Früharthrose. Die Vorträge wurden von international hochkarätigen Wissenschaftlern aus der Grundlagenforschung, sowie der klinischen Forschung gehalten, um den Austausch zwischen diesen Bereichen zu ermöglichen.

 

Einleitend berichtete Prof. Madry (Homburg) von den relativ neu erstellten Definitionskriterien der Früharthrose. Prof. Lattermann und Dr. Johnstone (USA) veranschaulichten das regenerative Potential bei Früharthrose sowohl aus klinischer Sicht, als auch aus Perspektive der Grundlagenforschung.

 

Es folgte eine Sitzung zu diagnostischen Möglichkeiten bei Früharthrose.

 

Nach einer Kaffepause, in der es Gelegenheit gab die Industrieausstellung zu besuchen, wurde im Detail über die therapeutischen Möglichkeiten bei Früharthrose gesprochen.

 

Zum Abschluss des ersten Tages wurden exemplarisch verschiedenste injizierbare Substanzen, wie Hyaluronsäure, Platelet Rich Plasma (PRP), Knochenmarkkonzentrate, sowie aus Fett stammende mesenchymale Stammzellen gegenübergestellt und eingehend über Vor- und Nachteile dieser Verfahren diskutiert.

 

 Spannende Vorträge

 

Nach dem ersten Symposiumstag konnten wir uns beim gemeinsamen Besuch des romantischen Weihnachtsmarktes auf Schloss St. Emmeran (Thurn und Taxis) mit den Teilnehmern austauschen und in gemütlicher Atmosphäre bei einer leckeren Tasse Glühwein den Abend ausklingen lassen.

 

Am zweiten Tag stand zunächst der subchondrale Knochen als zentrale Struktur, welche Knorpel und Knochen verbindet im Fokus. Der Schmerz wurde im Zusammenhang mit Degeneration ebenfalls thematisiert.

 

Nach einem reichhaltigen Mittagessen, welches einen Exkurs in die vorzügliche bayrische Küche bot, wurden Workshops angeboten, wie z.B. die Demonstration des Verfahrens der matrix unterstützten autologen Chondrozytentransplantation (mACT).

 

Der Nachmittag wurde mit einer Sitzung zur Rolle des Meniskus im Bereich der Früharthrose eröffnet. Die einwirkenden Kräfte bei Fehlbelastung als mögliche Ursache der Entstehung von Arthrose wurden in einer weiteren Vortragsreihe erläutert.

 

Abschließend wurden die therapeutischen Ergebnisse und Möglichkeiten der Rehabilitation eingehend berichtet.

 

Durch die Vielzahl an unterschiedlichsten hochkarätigen Vorträgen im Bereich der Grundlagenforschung und der klinischen Expertise gelang es durch den Wissenstransfer Brücken zwischen den beiden Bereichen zu schlagen, um ein besseres Verständnis der Früharthrose zu entwickeln und daran ansetzend Impulse für neue therapeutische Möglichkeiten zu geben.

  v..re. n. li: Lukas Moser, Prof. Dr. Angele, Robert Ossendorff

 

Wir danken Prof. Angele, der wissenschaftlichen Leitung und dem Organisationsteam für die hervorragende Durchführung des Symposiums. Es war eine besondere Ehre als AGA-Studenten hieran teilnehmen zu dürfen.

Robert Ossendorff (AGA-Student, Universität Freiburg)

Lukas Moser (Leiter der AGA-Studenten, Universität Wien)

 

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