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Bericht vom AGA-Akademiekurs: „Arthroskopie des Hüftgelenks“, Salzburg, 11. bis 12. November 2016

 

Von 11. bis 12. November veranstaltete die AGA einen AGA-Akademie Kurs zum Thema Arthroskopie des Hüftgelenks an der PMU Salzburg unter der wissenschaftlichen Leitung von

Dr. med. Gregor Möckel, Birkenwerder, und Dr. med. Christoph Gebhart, Wien.

 

Auch für AGA-Studenten gab es wieder ein paar Plätze um aktiv an dem spannenden Kurs teilzunehmen.

 

 

Nach einer kurzen Begrüßung von Dr. med. Christoph Gebhart, Privatklinik Döbling Wien, startete gleich der erste theoretische Vortragsblock rund um die grundlegenden Themen der Hüftarthroskopie.

 

 

 

 

 Es gab spannende Vorträge zu den Themen:  Auswahl der bildgebenden Verfahren am        Hüftgelenk (Prof. Dr. med. Hans Gollwitzer, von der ATOS Klinik in München),  arthroskopische Anatomie der Hüfte (Dr. med. Gregor Möckel, Asklepios Klinik  Birkenwerder), Anatomie der Hüfte, Portale und Instrumente in der Hüftarthroskopie (Dr.  med. Jörg Schröder, Charité – Universitätsmedizin Berlin), sowie einen sehr informativen  Vortrag zum Thema Klinische Untersuchung des Hüftgelenks (Dr. med. Clemens Felsing,  Universitätsklinikum St. Pölten).

 

 

 

 

Nach dem wir im ersten Teil einen guten Überblick über die Anatomie, Bildgebung, Klinische Untersuchung und die Arthroskopie des Hüftgelenks bekommen haben, ging es nach einer gemütlichen Pause, mit Kaffee und Kuchen, mit dem zweiten Theorieblock weiter.

 

Aufbauend auf die bereits erworbenen Kenntnisse, widmete sich der zweite Teil grundlegenden Fragestellungen der Hüftarthroskopie, wie z.B. die funktionelle Beckenanatomie (Univ.-Prof.Dr.med. Felix Eckstein, Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg) oder wie die Lagerung bei der Hüftarthroskopie durchzuführen ist. Des Weiteren wurde noch die chirurgische Hüftluxation von Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Fickert, sporthopaedicum Straubing, vorgestellt.

 

Die folgende Mittagspause gab zum Einen die passende Atmosphäre um sich über das zuvor gehörte mit Kollegen auszutauschen und zum Anderen hatte man die ideale Gelegenheit neue Kontakte zu knüpfen.

 

Anschließend an die Mittagspause ging es mit den Pathologien des Hüftgelenks und deren Therapie mittels der Hüftarthroskopie weiter.  Thematisiert wurden die Therapie des CAM-Impingements (Prof. Dr. med. Michael Dienst, OCM München), die Therapie des Pincer-Impingements (Dr. med. Wolfgang Miehlke, ARCUS Sportklinik Pforzheim), die arthroskopische Labrumrekonstruktion und Labrumtransplantation, sowie Vorträge zu weiteren Pathologien des Hüftgelenks.

 

Nach Abschluss der äußerst informativen Theorieblöcke ging es weiter mit einem Praxisteil an Humanpräparaten. Es wurde an 8 Tischen mit je 3 Teilnehmern arthroskopiert. Für AGA Studenten gab es sogar einen eigenen Tisch mit eigenen Demonstrator. Von 15 – 18 Uhr konnte man nun die Arthroskopie am Hüftgelenk üben und ebenfalls alle zuvor besprochenen Operationstechniken ausprobieren. Gearbeitet wurde im Rotationsprinzip, damit jeder gleich viel Zeit zum Üben hatte.

 

Am zweiten Tag wurden in der theoretischen Einheit Indikationen, Kontraindikationen, Nachbehandlung, sowie Tipps und Tricks der Hüftarthroskopie vorgetragen. Es wurden zahlreiche sehr hilfreiche Tipps für die ersten Schritte in der Hüftarthroskopie gegeben. Aber nicht nur Anfänger profitierten von den Vorträgen, auch bereits Erfahrene Arthroskopeure konnten von den backenden Vorträgen etwas mitnehmen.

 

Auch am zweiten Tag gab es noch einmal die Möglichkeit voll Hand anzulegen und um seine arthroskopischen Fertigkeiten zu verbessern. So konnte man z.B. das Setzen von Portalen, den Rundgang durch das Gelenk, oder auch die Labrumrefixation üben.

 

Der AGA-Akademie Kurs „Arthroskopie des Hüftgelenks“ war eine sehr gelungene und informative Veranstaltung. Als AGA-Studenten kamen wir voll auf unsere Kosten und konnten sehr viel für unseren weiteren Weg in der Arthroskopie mitnehmen.

Im Namen der AGA-Studenten möchte ich mich recht herzlich bei allen Referenten, Organisatoren und den wissenschaftlichen Leitern Dr. med. Gregor Möckel und Dr. med. Christoph Gebhart recht herzlich für diese tolle Veranstaltung bedanken.

 

Sebastian Sorger

Med. Universität Graz, AT

 

 

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