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Bericht vom 15. Arthroskopie- und Diagnostik-Kurs von 18. bis 25. Februar 2017 in Wolkenstein

 

 

 

Vom 18. bis 25. Februar 2017 wurde in Wolkenstein der 15. Arthroskopie- und Diagnostik-Kurs veranstaltet. Besonders an diesem Kurs unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. med. Roland Becker, Prof. Dr. med. Hans-Martin Klein und Priv.-Doz. Dr. med. Wolfgang Nebelung waren die gemeinsame interdisziplinäre Gestaltung durch Radiologen und Sporttraumatologen, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Theorie und Praxis und der einzigartige Austragungsort im Herzen der Dolomiten.

 

Täglich fanden jeweils am Vormittag zeitgleich ein Arthroskopie- und ein Diagnostikkurs statt, zudem standen Vertreter verschiedener Firmen für Hands-On Workshops zur Verfügung und am Abend gab es themengruppierte Vortragsblöcke mit anschließender Diskussion.

 

 

 

 

Schwerpunkte dieser abendlichen Vorträge waren „Knie: Knorpelverletzungen“, „Knie: Arthrose“, „Hüftgelenk“, „Weichteilverletzungen“ und „Schulter: Instabilität“.

 

 

 

 

Für den praktischen Teil am Morgen wurde mir die Möglichkeit gegeben, zwischen den beiden angebotenen Kursen zu wählen. Ich entschied mich dafür, ganzwöchig am Arthroskopiekurs teilzunehmen; eine Entscheidung, die ich nicht bereuen sollte. Den Teilnehmern wurde hierbei, ihrem jeweiligen Ausbildungsstand entsprechend, die Möglichkeit geboten, im Laufe der Woche die arthroskopischen Grundlagen zu festigen sowie diverse arthroskopische Operationen am Modell durchzuführen. Dafür wurden Instrumente verschiedener Firmen zur Verfügung gestellt. Besonders positiv aufgefallen ist dabei das optimale Verhältnis zwischen erfahrenen Instruktoren, Kursteilnehmern und den zur Verfügung stehenden Modellen.

 

  Einige Kursteilnehmer beim Arthroskopieren

 

 

Neben diesem praktischen Arthroskopieteil waren für mich weitere hevorzuhebende Highlights des Kurses der Kinesiotherapie-Tapekurs, der Punktionskurs und die Nachtvorlesung von Priv.-Doz. Dr. med. Peter Ogon zum Thema „Medizin im Römischen Kaiserreich“, welche eine Brücke zwischen der heutigen Medizin und jener im Alten Rom schlug.

 

   Praxis beim Kinesiotherapie-Tapekurs

 

 

Zusätzlich zum Kurs blieb den Teilnehmern durch den geschickt gestalteten Zeitplan ausreichend Zeit, um die einzigartige Bergwelt rund um den Sellastock zu erkunden. Ob auf Skiern, mit dem Mountainbike, mit Kletterseil, mit dem Paragleiter oder zu Fuß: für jeden hat das Tal am Fuße des Langkofels etwas zu bieten.

 

 

Insgesamt konnte der Kurs mit einem stimmigen und sehr gut durchdachten Gesamtpaket überzeugen und kann unbedingt weiterempfohlen werden.

Ich möchte mich an dieser Stelle nochmal recht herzlich beim Veranstalter bedanken, der mir als AGA-Student die kostenfreie Teilnahme ermöglicht hat.

 

Armin Moroder

Med. Universität  Innsbruck

 

 

 

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