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Bericht vom AGA-Studenten Tag am 23. Februar 2017 in Wien

 

 

 

Unter der wissenschaftlichen Leitung der 2. Orthopädischen Abteilung des Herz-Jesu Krankenhaus Wien, organisierten Julia Frank und Norbert Thomas den AGA-Studententag am 23. Februar 2017 in Wien.

 

 

23 AGA-Studenten erhielten die Möglichkeit interessanten Vorträgen zu den Themen Knie- und Schultergelenk zu lauschen, sowie selbst Hand anzulegen um erste Erfahrungen bei klinischen Untersuchungstechniken, Ultraschall und Arthroskopieren zu sammeln. Schön war, dass sich nicht nur österreichische Studenten im Schulungs- und Beratungszentrum des Herz-Jesu Krankenhaus einfaden, sondern auch vier Gäste aus Deutschland ihren Weg zu uns nach Wien gefunden haben.

 

 

 

Der Vormittag war unterteilt in ein Modul Knie- und ein Modul Schultergelenk. Die AGA-Studenten Norbert Thomas, Julia Frank, Bollmann Jakob und Jenner Lionel präsentierten uns, verpackt in spannenden Vorträgen, die wichtigsten Aspekte zu beiden Gelenken. Anatomische Grundkenntnisse wurden wiederholt, vertieft und gefestigt, klinische Tests wurden erläutert und vorgezeigt sowie die häufigsten und wichtigsten Pathologien behandelt. Vervollständigt und abgerundet wurde das Ganze mit jeweils einem Vortrag von Ass. Dr. Leo Pauzenberger über die arthro­skopischen Grundlagen in Knie- bzw. Schultergelenk und Videos über den arthroskopischen Rundgang.

 

Nach der Mittagspause folgte der praktische Teil. Aufgeteilt in 4 Gruppen rotierten wir durch die Stationen Kniearthroskopie Dry-Lab, Schulterarthroskopie Dry-Lab, Sonographie des Schultergelenks und klinische Untersuchungstechniken an Knie und Schulter. Die angenehm kleine Gruppengröße ließ ausreichend Zeit für aktives Üben und zum Fragen stellen.

 

       

 

Gegenseitig inspizierten wir unsere Knie und Schultern und prüften diese auf Funktion, Bandstabilität, Druckschmerz und Beweglichkeit. Glücklicherweise scheinen alle unsere Gelenke intakt zu sein.

 

Dank der Zusammenarbeit mit Sono 4 You, die uns ein Ultraschallgerät sowie Philip Rösslhuemer als Tutor zur Verfügung stellten, erhielten wir die einmalige Chance, das Schallen der Rotatorenmanschette zu erlernen und zu üben. Eine äußerst tolle Sache!

 

 

Die Firma Arthrex stellte uns ein Dry Lab mit zwei Knie und zwei Schulter Modellen zur Verfügung und legte zudem zahlreich Instrumentarium bereit. Angeleitet von Ass. Dr. Leo Pauzenberger der uns viele nützliche Tipps und Tricks verriet, blieb viel Zeit das Arthroskopieren selbst auszuprobieren, sich mit dem Handling der Geräte auseinanderzusetzen und um sich eine erste Orientierung innerhalb des Gelenks zu verschaffen.

 

Für mich war es die erste Hands-On Erfahrung im Rahmen einer AGA Veranstaltung, und ich muss sagen, dass ich echt begeistert war, es irrsinnig Spaß gemacht hat und ich viel für mich persönlich mitnehmen konnte.

Es war alles in allem ein äußerst interessanter, lehrreicher und top organisierter Tag und ich bin sehr dankbar dafür, dass ich die Chance bekommen habe, an diesem AGA-Studententag teilzunehmen. Außerdem finde ich, dass wir eine sehr nette Gruppe waren, in der eine gemütliche aber dennoch motivierende Atmosphäre herrschte!

 

Die Gruppe hat den Tag bei Speis und Trank im „Gschupften Ferdl“ ausklingen lassen, wodurch unseren deutschen Gästen an dem Tag nicht nur die Arthroskopie nähergebracht wurde, sondern auch die österreichische Heurigenkultur. J

 

Ich möchte mich besonders herzlich bei allen Beteiligten bedanken, die uns diesen tollen Tag ermöglicht haben!

 Danke an Prim. Dr. Werner Anderl, OA Dr. Philipp Heuberer, Ass. Dr. Leo Pauzenberger von der

2. Orthopädische Abteilung des Herz-Jesu Krankenhaus, welche  die wissenschaftliche Leitung übernommen hat.

 

Vielen lieben Dank besonders an die beiden Organisatoren Julia Frank und Norbert Thomas, die sich nicht nur um die Programmgestaltung und den reibungslosen Ablauf gekümmert haben, sondern mit Bereitstellung von Frühstück und Mittagessen auch für unser leibliches Wohl gesorgt haben.

 

Ein großes Dankeschön gilt natürlich auch Sono 4 You, die uns dabei geholfen haben, unseren Ultraschall-Blick zu trainieren.

 

Zum Schluss möchte ich mich noch herzlich bei Arthrex bedanken, ohne deren Dry Lab wir gar nicht erst Gelegenheit gehabt hätten, Hand am Arthroskop anzulegen.

 

Carola Hanreich

AGA-Studentin

Med. Universität Wien

 

 

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