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Bericht vom "Munich Elbow" von 10.-11.3.2017

 

Am 10. und 11. März 2017 hat die Sportorthopädie des Klinikums rechts der Isar zum 6. Ellenbogenkongress in München geladen.

 

Unter der Leitung von Univ. Prof. med. Andreas B. Imhoff, PD Dr. med. Andreas Lenich und PD Dr. med. Sebastian Siebenlist fanden zwei interessante Tage zum Thema Ellenbogenpathologien und deren Diagnostik und Versorgung statt.

 

Vier AGA-Studenten wurde die kostenlose Teilnahme am wissenschaftlichen Vortragsteil ermöglicht.

 

Der erste theoretische Teil begann am Freitag früh mit der Begrüßung durch oben genannte Leitende. Nach der Wiederholung anatomischer Grundlagen, fand die erste Live-Übertragung aus dem Arthrex ® MobileLab mit der arthroskopischen Anatomie statt.

 

 

 

 

 

Live-Übertragungen aus dem MobileLab zum Thema Arthroskopische Anatomie, Radiuskopffraktur und Internal bracing mit sehr gelungener Visualisierung technischer Vorgehensweisen, Landmarks und typischer Pitfalls.

 

Es folgten kurzweilige Vorträge zur ‚Diagnostik‘ durch Prof. Dr. Wörtler und ‚funktionellen Sonographie‘ durch PD Dr. Lenich und PD Dr. Siebelist. Letzteres fand als sehr anschauliche Live-Demonstration statt. Die erste Session schloss PD. Dr. Mauch mit einem Research-Update zur ‚bildgebenden Diagnostik‘.

 

Nach einer kurzen Kaffeepause kamen zwei Themenblöcke zum Thema Komplexe Frakturen mit den Themen ‚Radiuskopffraktur‘ (PD Dr. Burkhardt), ‚Monteggia-Läsion‘ (Prof. Lehmann) und ‚Terrible triad‘ (PD. Dr. Siebelist). Hierbei wurde mehrfach darauf hingewiesen, dass v.a. die ligamentären Begleitverletzungen diagnostisch und therapeutisch mit adressiert werden müssen, um eine gute Stabilität zu erreichen.

 

 Ring and Jupiter, J Bone Joint Surg An. 1998 Apr. 80(4); 566-60

Beliebtes Diagramm der Referenten zur Demonstration der Wichtigkeit der Bandstrukturen.

 

 

  PD Dr. Lenich und PD Dr. Siebenlist bei der Moderation.

 

 

Des Weiteren wurden ‚Bandnaht bei Luxationsfraktur‘ (Dr. Schmidt-Horlohé) und ‚Koronoidaufbau‘ (PD Dr. Seybold) thematisiert.

 

Im Anschluss an die Mittagspause ging es für die erfahrenen Kollegen weiter zum Praxismodul in der Anatomie der LMU.

 

Tag Zwei war thematisch dem posttraumatischen Ellenbogen gewidmet und ebenfalls in 3 Sessions unterteilt. Jeder Block wurde mit einem Research Update beendet. Wobei festgestellt wurde, dass zum Thema Ellenbogen noch einige Wissenslücken geschlossen werden müssen und v.a. Langzeitergebnisse in der endoprothetischen Versorgung fehlen.

 

Der Morgen begann mit den Themen ‚arthroskopische Therapie des posttraumatischen Ellenbogens‘ (Prof. Greiner), ‚posttraumatischer Instabilität‘ (Dr. Hollinger) und ‚Instabil und steif‘ (Dr. Geyer).

 

Nach einer kurzen Kaffeepause, in der wir erneut die Industrieausstellung besuchen konnten, ging es mit den Themen ‚Offene Arthrolyse‘ (PD Dr. Mader), ‚posttraumatische Fehlstellung‘ (Prof. Lill) und Anconeus-Interpositionsplastik‘ (Dr. Moro) weiter.

 

 

Den Abschluss dieses hochinteressanten und sehr spezialisierten Wochenendes bildete der letzte Themenblock mit ‚posttraumatische Epikondylopathien‘ (PD Dr. Lenich), ‚Endoprothetischer Ersatz‘ (Prof. Müller) und ‚Distale Bizeps- und Trizepssehnenruptur‘ (PD Dr. Siebelist).

 

Während für uns AGA-Studenten „Munich elbow 6.0“ hiermit beendet war, ging es für die erfahrenen Kollegen im ArthroLab von Arthrex ® an humanen Frischpräparaten noch in die letzte Runde.

 

Im Namen der Aga-Studenten bedanken wir uns recht herzlich für die Möglichkeit der Teilnahme bei den wissenschaftlichen Leitern und Organisatoren, sowie der AGA-Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie.

 

Die AGA-Studenten

Florian Brand (MH Hannover), Claudia Frenz (Univ. Ulm) , Raphael Wiesner (TU München), Moritz Wagner (Univ. Innsbruck)

 

 

PD Dr. Lenich, Raphael Wiesner (AGA), Claudia Frenz (AGA), Univ.-Prof. Dr. Imhoff, Florian Brand (AGA) und PD Dr. Siebelist (v.l.n.r.)

 

 

 

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