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Bericht von der AGA-Akademie „Knie“ am 13. & 14. Juli 2018 in Basel

 

 

 

In der AGA-Akademie am 13. und 14. Juli 2018 in Basel wurden Themen rund um das Knie besprochen: Von Meniskusverletzungen und deren operativer Versorgung, über die Ruptur des vorderen Kreuzbandes und den Rekonstruktionsmöglichkeiten bis hin zu Knorpelschäden und den modernen Möglichkeiten, diese zu behandeln.

 

Die Veranstaltung wurde unter der Leitung von PD Dr. med. Michael T. Hirschmann und PD Dr. med. Geert Pagenstert durchgeführt und ermöglichte uns zwei AGA-Studenten die Teilnahme sowohl am theoretischen Teil, als auch am Wet-Lab, bei welchem wir sogar selbst unter Anleitung Hand anlegen durften.

 

 

                             

Die Kursleiter  PD Dr. med. Geert Pagenstert                           Perfekte Bedigungen an der Anatomie in Basel

und PD Dr. med. Michael T. Hirschmann​ 

mit den AGA-Studentinnen

 

Am Freitag erfolgte zunächst die theoretische Einführung in das Thema rund um den Meniskus: welche Arten von Verletzungen gibt es hier? Wie zeigen sich diese im MRT? Was sind die Indikationen zur operativen Versorgung und vor allem: welche Arten der Meniskusnaht gibt es?

All diese Fragen wurden in dem ersten Teil des Vormittags ausführlich beantwortet und anschließend im Humanpräparate-Workshop demonstriert. Dabei gab es für jeden Gruppe von rund 3- 5 Ärzten einen Instruktor, der uns zunächst eine OP-Technik vorzeigte. Anschließend durfte jeder Teilnehmer selber üben und operieren. Das Equipment jedes Operationstisches war dabei je von einer anderen Firma gesponsort, sodass wir teils auch neue oder uns bisher unbekannte Hilfsmittel ausprobieren konnten.

 

Der zweite Teil des ersten Tages handelte um die Verletzungen des vorderen Kreuzbandes: hier wurde am Präparat anschließend vor allem der Ablauf der Entnahme der entsprechenden Sehnen demonstriert und diese für den nächsten Tag beiseite gelegt.

 

Am zweiten Tag bestanden die zwei Blöcke wieder zunächst aus einem theoretischen Teil und einem anschließenden praktischen Abschnitt.

Dabei war der Vormittag dem Einsetzen der Sehnen für die VKB-Rekonstruktionen gewidmet: Hier zeigte jeder Instruktor, worauf besonders zu achten sei und ging auch auf den Unterschied zwischen den verschiedenen Sehnen – auf den Vor- und Nachteil der Nutzung der entsprechenden Sehne für die Präparation – ein.

 

Der letzte Teil des Samstages war dem Knorpel gewidmet: Wann muss man an einen Knorpelschaden denken? Wie zeigt sich dieser im MRT? Wie sind die modernen Behandlungsoptionen?

Hier wurden praktisch verschiedene Möglichkeiten – von der AMIC über Mikrofrakturierung, bis hin zur ACT –  in der Behandlung eines Knorpelschadens gezeigt.

 

Insgesamt zeigte sich dieser Kurs rund um das Knie als sehr spannend und auch für uns Studenten als lehrreich. Wir wurden auch immer wieder dazu aufgerufen, selber Hand anzulegen und Operationstechniken auszuprobieren oder auch mitzuhelfen.

 

Im Namen der AGA-Studenten bedanken wir uns recht herzlich für die Möglichkeit der Teilnahme bei den wissenschaftlichen Leitern und Organisatoren, sowie der Gesellschaft für Arthroskopie und Gelenkchirurgie.

 

 

Die AGA-Studentinnen

 

Kristina Hüsers (Frankfurt am Main) und Julia Götz (Graz)

 

 

 

 

 

 

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